AUS DER CHRONIK | 1826 - 2003  
 
1826 Gründung der Musikgesellschaft Baden
1857 21. November, erste Aufzeichnung im Protokollbuch.
1896 Die Musikgesellschaft wird Orchesterverein genannt.
1927 Der Orchesterverein wird in Orchestergesellschaft umbenannt.
1857   Pflege der Geselligkeit
1857 29. November, erstes Abonnements-Konzert durchgeführt mit Ausschnitten aus grösseren Werken wie Sinfonien, Opern, Oratorien usw.
1881 Proben aus «Mangel an musikalischen Kräften» eingestellt.
1883 - 1885 Keine Konzertaufführungen.
1896  Aufbietung hiesiger und auswärtiger Kräfte
1896 Der Orchesterverein wirkt vor allem als Begleitorchester des Männerchors, des Gemischten Chors oder anderen lokalen Organisationen. Konzerte mit anschliessender «Soirée dansante».
1914 - 1918 Orchestertätigkeit mit Unterbrüchen.
1920 6. November, Konzert im ersten Teil, zweiter Teil mit Gesangsformation «Chräbeli-Quartett Baden» und dritter Teil Ball bis 3 Uhr.
1925    Robert Blum setzt neue Massstäbe
1925 Der neue musikalische Leiter eröffnet eine fruchtbare Schaffensperiode, die sich über mehr als ein halbes Jahrhundert erstreckt. Jährlich sechs bis acht eigentliche Sinfoniekonzerte oder musikalische Veranstaltungen.
1939 Auftritt der Orchestergesellschaft an der «Landi» mit dem Volksliederspiel von Adolf Haller «Im Aargau sind zwöi Liebi», vertont von Robert Blum.
1940   Robert Blum schöpft alle Möglichkeiten aus
Ab dieser Zeit Engagements mit Solisten von Weltruf.
Aufführungen von Sinfonie- und Kammerkonzerte, Messen, Kirchen- und Chorkonzerte, Oratorien, Passionen, Ballette, Operetten, Unterhaltungsabende und Jubiläumsfeiern.
1975 Sonata für Orchester und Solovioloncello
1975 21. November, Uraufführung des Auftragswerks der Stadt Baden. Komposition von Robert Blum, der «Stadt Baden und ihrer Orchestergesellschaft» gewidmet, Solist: Raffaele Altwegg.
1975 13. Dezember, «150 Jahre OGB, 50 Jahre Leitung Robert Blum und 75. Geburtstag Robert Blum». Konzert des Kammerchors Zürich, Leitung: Domkapellmeister Johannes Fuchs, St. Gallen mit Werken von Anton Bruckner und Robert Blum.
Dr. Markus Roth überreicht Robert Blum im Namen des Aargauer Kuratoriums eine Anerkennungsgabe.
1977  Wenn die Musik ins Wasser fällt...
     
Auftritt der OGB an der Badenfahrt auf der Limmat mit Händels Wassermusik. Stimmungsvolle Aufführung vor rund 1500 Zuhörern.
1981   Die Ära Robert Blum geht zu Ende
1981 12. Juni, Abschiedskonzert des Dirigenten mit Werken von Bach und Mozart.
1981    André Jacot als Nachfolger: ein Glücksfall
Musiklehrer an der Kantonsschule Wettingen, Geiger und Bratscher mit grosser Orchestererfahrung, Gründer und Dirigent des Kammerorchesters K65, ausserordentliches Geschick im Umgang mit Laienmusikern. Die von Robert Blum eingeschlagene Entwicklungslinie wird durch André Jacot weitergeführt. Erarbeitung der Sinfonie Nr. 2 von Anton  Bruckner mit der OGB.
1985   Ein herzliches Verhältnis zu Robert Blum
1985 15. November, Uraufführung des Violinkonzertes von Robert Blum; dem Konzertmeister Jörg Baur, dem Präsidenten Max Villiger und dem Dirigenten André Jacot gewidmet.
2000    Die Orchestergesellschaft feiert 175 Jahre Jubiläum
2000  Der langjährige Dirigent André Jacot stirbt Ende des Jahres
2001 Felicitas Gadient wird als neue Dirigentin gewählt
2003   Jörg Baur, seit 35 Jahren Konzertmeister der Orchestergesellschaft
2003   Andri Mischol tritt die Konzertmeister-Nachfolge für die OGB mit seinem Debüt am 14. November an