Konzertzyklus | 2010 2011  
 

Liebe Konzertbesucherinnen und –besucher,

welch grosse Freude ist es, die OGB wieder leiten zu können und das vielschichtige Erlebnis eines Konzertes mit Ihnen allen zu teilen! Das Wiedersehen mit dem OGB-Publikum und Ihr zahlreiches Erscheinen war berührend.

So habe ich mit Elan und vielen Ideen die Gestaltung des neuen Konzertzyklus in Angriff genommen. Das Ergebnis sind drei Konzertprogramme, die uns in drei verschiedene Gegenden des Erdballs führen: nach Amerika, in den Norden und zu unseren Nachbarn Deutschland und Österreich. So unterschiedlich die Länder sind, so verschieden sind die Klangsprachen und –farben der zu hörenden Werke.

Eröffnet wird der Zyklus schwungvoll mit einem Ragtime von Scott Joplin. Coplands „Old American Songs“ basieren auf meist volkstümlichen Liedern Amerikas aus der Mitte des 19.Jahrhunderts. Mit der gross besetzten 9.Sinfonie von Antonin Dvořák, die in Amerika komponiert wurde, schliesst das erste Konzert ton- und klanggewaltig.

Die zeitlichen Dimensionen und Klänge in Arvo Pärts Kompositionen lassen uns zu Beginn des März-Konzertes in eine andere Welt eintauchen. Ergänzt wird das Programm mit der ersten Komposition des jungen Nielsen, der „Little Suite“ und Benjamin Brittens „Simple Symphony“, in der er acht Jugendwerke verarbeitet.

Zu gewohnteren Klängen kehren wir im Juni zurück. W.A. Mozarts heitere Deutsche Tänze und Franz Schuberts wunderbare 5.Sinfonie gehören zu den oft gespielten Werken. Sie rahmen Richard Strauss’ 1.Hornkonzert ein, ein Frühwerk, das in seiner Klangsprache eher an Weber und Wagner gemahnt. Wir freuen uns, mit Olivier Darbellay einen bestens bekannten Solisten gewonnen zu haben.

 Ich hoffe, dass ich Ihre Neugierde geweckt habe und verspreche Ihnen spannende und abwechslungsreiche Konzerte. 

 Felicitas Gadient